Vereine & Gruppen · Spreda & Deindrup

Sport in Spreda und Deindrup

Gemeinsam antreten, Erfolge feiern und sportliche Erinnerungen bewahren.

Sport verbindet unsere Dörfer

Auch in Spreda und Deindrup hat der Sport seit vielen Jahren einen festen Platz im Dorfleben. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner sind in unterschiedlichen Sportarten aktiv.

Viele Fußballer spielen in den Mannschaften des SV Blau-Weiß Langförden. Bei Veranstaltungen wie dem Dörferpokal und „Sportler gegen Hunger“ treten außerdem Dorfmannschaften an.

Auch im Tennis, Tischtennis, Schwimmen und Dressurreiten wurden beachtliche Erfolge erzielt. Daneben gibt es Hobbyläufer, die an Veranstaltungen in Langförden und Umgebung teilnehmen.

Auf dieser Seite erinnern wir an sportliche Ereignisse, besondere Leistungen und Menschen, die den Sport in unseren Dörfern geprägt haben.

Fußball – gemeinsam auf Torejagd

Ob beim Dörferpokal oder bei „Sportler gegen Hunger“: Die Fußballmannschaften aus Deindrup und Spreda haben immer wieder ihr Können und ihren Zusammenhalt unter Beweis gestellt.

Sportliche Erinnerungen

2024 – Annika Holtvogt: Aufstieg im Schiedsrichterwesen

Annika Holtvogt – Aufstieg im Schiedsrichterwesen

Interview zwischen Annika Holtvogt und Otto Staggenborg

Annika Holtvogt – Foto 1 Annika Holtvogt – Foto 2 Annika Holtvogt – Foto 3 Annika Holtvogt – Foto 4

Hallo Annika, vor sehr vielen Jahren haben wir uns ja über den Tennisverein kennen gelernt. Du bist ja seit sehr jungen Jahren dem Sport sehr verbunden. Wie bist du dazu gekommen?

Zum Tennis bin ich damals eigentlich nur gekommen, weil es in Langförden noch keine Mädchen-Fußballmannschaft gab. Es hat mir dann aber so viel Spaß gemacht, dass ich auch immer dabeigeblieben bin.

Damals beim TV Langförden hattest du von Anfang an Erfolg. Das Spiel bei Vereins-, Kreis- bzw. Regionsmeisterschaften sowie die Punktspiele in der damaligen Jugend und später bei den Erwachsenen haben dich geprägt. Du warst ein Aushängeschild für den Verein. Wie bist du mit diesen Erfolgen umgegangen und wie hast du das alles gemeistert? Schule, Training im Verein und Kreis.

Das frage ich mich im Nachhinein manchmal auch, aber ich denke, da kann ich mich vor allem bei meinen Eltern bedanken. Mich fast jeden Tag in der Woche zum Training zu fahren und am Wochenende zu Spielen und Turnieren teilweise überall in Niedersachsen und darüber hinaus, hat sicher viel Zeit und Geld gekostet.

Aber natürlich muss man immer Spaß bei der Sache haben!

Irgendwann etablierte sich in Langfördern ja auch Fußballsport für junge Mädchen und Frauen. Stand für dich sofort fest, dass du ab sofort „zweigleisig“ fährst und neben Tennis auch Fußball spielst? Wie konntest du das alles managen? Kamen Bereiche zu kurz?

Ja, das stand für mich immer fest. Ich habe immer schon zu Hause und auf dem Spielplatz in Deindrup Fußball gespielt, da habe ich nur darauf gewartet, dass sich noch ein paar Mädels in Langförden finden.

Ich konnte mich nur dann nicht mehr entscheiden, ob ich lieber Tennis spiele oder Fußball und bin dann einfach bei beidem geblieben.

Nach den fußballerischen Erfolgen bist du ja erst relativ neu ins Schiedsrichtergeschäft eingestiegen. Was hat dich dazu bewogen?

Ich hatte tatsächlich schon mal gedacht, dass mich das wohl interessieren könnte. Dann hat unser Schiedsrichter Obmann Holger Gabor uns beim Fußballtraining darauf angesprochen, dass bald wieder ein neuer Schiedsrichter-Lehrgang im Kreis Vechta startet und der Verein immer neue Schiedsrichter braucht. Patricia Nemann und ich haben uns dann gedacht, warum nicht einfach mal ausprobieren. Zusammen zu starten, ist immer einfacher als allein.

Im letzten Jahr kam ja der sensationelle Schiedsrichterlehrgang, den du mit Bravour als zweitbeste überhaupt bestanden hast. Was war das für ein Gefühl für dich. So kurz dabei und schon dieser rasante Aufstieg. Spiele bis zur Regionalliga der Damen durftest du seitdem pfeifen.

Das freut mich wirklich. Ich habe immer volle Unterstützung von unserem Schiedsrichter Obmann Holger und auch dem Kreisschiedsrichterausschuss. Deswegen konnte ich schnell an einem Schiedsrichterinnen-Lehrgang beim NFV teilnehmen und hatte so die Möglichkeit aufzusteigen. Natürlich muss man sich auch dafür fit halten, nicht nur läuferisch, sondern auch regeltechnisch.

Dieser mega Erfolg war dir offensichtlich nicht genug. Du hast dich kontinuierlich weitergebildet und tolle Kritiken bei deinen Spielleitungen erhalten. Wie hast du dich da gefühlt?

Das fühlt sich wirklich gut an. Ich konnte viel lernen in so kurzer Zeit. Obwohl es natürlich als Schiedsrichter immer Spiele gibt, die keinen Spaß machen und man keiner Mannschaft etwas Recht machen kann - aber auch daraus lernt man. In den meisten Spielen läuft aber alles gut und ich kenne mich ja auch noch selbst als Spielerin, die immer gerne mit dem Schiri diskutiert hat…

Und jetzt, nach nur gut einem Jahr, der nächste Höhepunkt deiner jungen Karriere. Du hast es geschafft, bei Spielen der 2. Bundesliga der Damen an der Linie stehen zu dürfen. Das ist sensationell. Was geht in dir vor? Hattest du mit diesem schnellen und sensationellen Aufstieg gerechnet?

Mir geht´s super! Aber ich war schon ziemlich angespannt, weil ich Mitte Juli die Leistungsprüfung beim DFB in Frankfurt noch bestehen musste und bin jetzt umso erleichterter, dass alles gut geklappt hat. Aber damit habe ich wirklich nicht gerechnet, vor allem noch nicht diese Saison. Mein Ziel war es immer, nochmal selbst in der Frauen-Regionalliga zu pfeifen, aber dass ich gleichzeitig auch noch die Möglichkeit bekomme, als Assistentin in der 2. Frauen-Bundesliga zu starten, ist wirklich cool. Ich bin gespannt, was da auf mich zukommt.

Du hast ja den Vorteil, im öffentlichen Dienst arbeiten zu dürfen. Das wird dem Schiedsrichterwesen sicherlich helfen. Es ist ja bekannt, dass es für solche Leistungen entsprechende Freistellungen gibt. Ist es bei dir auch so?

Darauf muss ich eigentlich noch nicht zurückgreifen. Die Spiele in der Frauen-Regionalliga und 2. Frauen-Bundesliga sind eigentlich immer sonntags. Ich werde ich wohl immer rechtzeitig wieder zu Hause zu sein. Allerdings ist damit besonders an den Wochenenden ein hoher Zeitaufwand verbunden.

Und die letzte Frage. Was ist dein Ziel? Möchtest du noch weiter in der Hierarchie aufsteigen und vielleicht die 1. Liga pfeifen? Wären die Männerligen auch für dich reizvoll? Hast du vielleicht auch Ambitionen, einmal international zu pfeifen?

Ich lasse jetzt erstmal die neue Saison auf mich zukommen und bin super motiviert, nach den ganzen Leistungsprüfungen endlich zu starten. Ich schaue aber auch mal, wie viel Zeit das kostet, wenn ich in ganz Deutschland unterwegs bin und hoffe, dass es mir weiterhin Spaß macht. Im Schiedsrichterbereich ist die Bezahlung im Frauenbereich wie im Fußball auch noch lange nicht so gut, wie bei den Männern. Ich bin auf jeden Fall immer ehrgeizig und schaue mal, was noch so kommen kann ;)

2023 – Sportler gegen Hunger

Vom 13. bis 15. Januar 2023 fand nach zweijähriger Pause wieder das große Hallenspektakel „Sportler gegen Hunger“ in Langförden statt.

Die Dorfgemeinschaft beteiligte sich sowohl an der Fußball-Ortsmeisterschaft als auch am Wettbewerb „Mein Team kann“.

Ausführlichen Bericht lesen

Fotogalerie „Sportler gegen Hunger 2023“

2016 – Sportler gegen Hunger

Am 17. Januar 2016 nahm die Mannschaft aus Spreda-Deindrup erneut am Turnier „Sportler gegen Hunger“ teil. Für den Turniersieg reichte es diesmal leider nicht.

Ergebnisse und Spielberichte von 2016

2016 – Neue Sportjacken für das Fußballteam
Fußballteam der Dorfgemeinschaft mit neuen Sportjacken

Pünktlich zum Turnier „Sportler gegen Hunger“ erhielt das Fußballteam neue Sportjacken. Die Dorfgemeinschaft unterstützte damit die Mannschaft sowie ihre Trainer und Betreuer.

Ausführlicher Bericht mit Mannschaftsfoto

2012 – Deindrup gewinnt den Dörferpokal
Dörferpokal 2012

Am 14. Juli 2012 gewann die Mannschaft aus Deindrup den Dörferpokal. Ein schöner Erfolg für das Dorfteam!

Bericht zum Dörferpokal 2012

2012 – Sportler gegen Hunger

Vom 20. bis 22. Januar 2012 trat die Deindruper Mannschaft als Titelverteidiger beim Turnier „Sportler gegen Hunger“ an.

Die Spielgemeinschaft Deindrup-Spreda gewann den Siegerpokal beim Kinderturnier. Beim „Kampf der Giganten“ siegte Frank „Püt“ Evers aus Deindrup durch Abbruch in der vierten Runde.

2011 – Turniersieg bei Sportler gegen Hunger

Am 18. Januar 2011 gewann das Fußballteam aus Deindrup das Turnier „Sportler gegen Hunger“.

Herzlichen Glückwunsch!

2010 – Sportler gegen Hunger

Auch am 17. Januar 2010 war das Fußballteam beim Turnier „Sportler gegen Hunger“ vertreten.

2009 – Dörferpokalsieger Deindrup
Dörferpokal 2009

Am 25. Juli 2009 sicherte sich Deindrup den ersten Platz und gewann den Dörferpokal.

Bericht zum Dörferpokal 2009

2007 – Dörferpokal
Dörferpokal 2007

Beim Dörferpokal am 21. Juli 2007 erreichte die Mannschaft aus Deindrup den fünften Platz.

2007 – Trikotsponsoring
Fußballmannschaft Deindrup 2007

Dank der Unterstützung mehrerer Sponsoren konnte die Fußballmannschaft 2007 mit neuen Trikots ausgestattet werden.

Unterstützt wurde die Mannschaft von:

Klaudia Evers (Beauty Hair), Temel Noyan (Gaststätte Mamaris), Hubert Gramann (KFZ-Werkstatt/Fahrräder), Ralf Diekmann (Metallbau), Augustinus Moormann (Obsthof) und Herbert Holtvogt (Heimtex).

Historischer Bericht zum Trikotsponsoring

2006 – Deindrup gewinnt den Dörferpokal
Dörferpokalsieger Deindrup 2006

Ein besonderer Erfolg: Deindrup gewann im Jahr 2006 den Dörferpokal.

Bericht zum Dörferpokal 2006

2006 – Sportler gegen Hunger

Auch 2006 gehörte die Mannschaft aus Deindrup zum Teilnehmerfeld der großen Sportveranstaltung in den Langfördener Sporthallen.

Historischer Bericht „Sportler gegen Hunger 2006“

Schwimmen – Erfolge von Alina Kathmann

Alina Kathmann
Alina Kathmann

Alina Kathmann, Jahrgang 1999, konnte bei verschiedenen Schwimmmeisterschaften beachtliche Platzierungen erreichen.

Bezirksmeisterschaften in Osnabrück

5. Platz:

50 Meter Brust – 0:44,43 Minuten
400 Meter Freistil – 5:58,65 Minuten

6. Platz:

200 Meter Brust – 3:30,66 Minuten

Kreismeisterschaften Langstrecke 2012

Bei den Meisterschaften in Dissen erreichte Alina in der offenen Wertung:

5. Platz: 800 Meter – 12:26 Minuten

3. Platz: 1.500 Meter – 23:46 Minuten

In der Jahrgangswertung 1999 gewann sie den Kreismeistertitel.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen Erfolgen!

Tennis – Annika Holtvogts sportliche Erfolge

Annika Holtvogt gehörte bereits in jungen Jahren zu den erfolgreichen Tennisspielerinnen aus unserer Dorfgemeinschaft.

Bei verschiedenen Turnieren und Meisterschaften konnte sie zahlreiche gute Platzierungen und Titel erringen.

2014 – Regionsmeisterin U18
Annika Holtvogt

Am 18. Oktober 2014 gewann Annika Holtvogt die Regionsmeisterschaft in der Kategorie Juniorinnen U18.

Herzlichen Glückwunsch!

2010 – Zwei Titel bei Tennismeisterschaften
Annika Holtvogt als junge Tennisspielerin

Bei den ersten offenen Kreismeisterschaften gewann Annika den Titel in der Kategorie Juniorinnen U14.

Im Endspiel besiegte sie Anna Katharina Frohn aus Vechta mit 6:1 und 6:4.

Außerdem gewann sie gegen Dorit Pavel aus Visbek mit 6:1 und 6:4 den Titel als Hallenkreismeisterin U12.

2008 – Siegerin beim Dr. Jürgen Ulderup Cup
Annika Holtvogt beim Tennisspiel

Am 6. August 2008 gewann die damals elfjährige Annika Holtvogt in ihrer Altersklasse das Dr. Jürgen Ulderup Jugendturnier in Dielingen.

2006 – Vierter Platz bei den Bezirksmeisterschaften
Annika Holtvogt mit Pokal

Bei den Bezirksmeisterschaften in Delmenhorst erreichte Annika Holtvogt in der Kategorie Mädchen U9 den vierten Platz.

Weitere sportliche Aktivitäten

Neben Fußball, Schwimmen und Tennis sind Menschen aus Spreda und Deindrup auch in anderen Sportarten aktiv.

Tischtennis

Auch im Tischtennis konnten insbesondere Kinder und Jugendliche aus unseren Dörfern bei verschiedenen Meisterschaften gute Platzierungen erreichen.

Laufen

Eine Gruppe von Hobbyläufern beteiligt sich an Laufveranstaltungen in Langförden und Umgebung.

Dressurreiten

Auch im Dressurreiten gab es sportliche Erfolge aus unseren Ortschaften.

Sportliche Erinnerungen bewahren

Ob Turniersieg, Meisterschaft oder gemeinsames Sporterlebnis: Hinter jedem Erfolg stehen Menschen, die sich mit Begeisterung engagieren.

Wir freuen uns über weitere Bilder, Berichte und Erinnerungen aus dem sportlichen Leben in Spreda und Deindrup.